Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR stand im letzten Augustdrittel in oberer Kojunktion mit der Sonne und bleibt den ganzen September über unbeobachtbar. Am 27.September durchläuft Merkur das Aphel seiner sehr exzentrischen Bahn um die Sonne.
VENUS stand Mitte August in größter östlicher Elongation von der Sonne, im September verkürzt sich ihre Sichtbarkeit am Abendhimmel und sie wird am Monatsende unbeobachtbar. Am 19.September erreicht das auf gut 40" angewachsene und zu 25% beleuchtete Venusscheibchen mit -4,8mag seine größte Helligkeit am Abendhimmel. Am 1. geht Venus um 20Uhr47MESZ, am 15. um 19Uhr58MESZ und am 19. bereits um 19Uhr03MESZ unter. Am 4. September durchläuft Venus in einer Distanz von 109 Millionen Kilometer das Aphel ihrer Bahn.
MARS zeigt sich am Morgenhimmel und wandert rechtläufig durch das Sternbild Zwillinge. In der Nacht vom 19. auf den 20.September bildet er mit den gleich hellen Zwillingssternen Kastor und Pollux eine auffällige gerade Linie. Am 25. wechselt Mars dann in das Sternbild Krebs. Seine Aufgänge verfrühen sich weiter von 01Uhr23MESZ am 1. und 01Uhr10MESZ am 15. auf 00Uhr59MESZ am 30.September. Seine scheinbare Helligkeit nimmt leicht auf 1,1mag zu, das nur 5,6" große Marsscheibchen ist allerdings noch kein lohnenswertes Objekt für das Teleskop. Am 30.September beginnt auf Mars der Frühling.
JUPITER zeigt sich am Morgenhimmel, wandert rechtläufig durch das Sternbild Krebs und wechselt am 23.September in das Sternbild Löwe. Der -1,9mag helle Jupiter geht am 1. um 04Uhr03MESZ, am 15. um 03Uhr20MESZ und am 30. bereits um 02Uhr39MESZ auf.
SATURN wandert rückläufig aus dem Sternbild Fische zurück in das Sternbild Walfisch und nähert sich seiner Oppositionsstellung welche er Anfang Oktober erreicht. Seine Helligkeit steigt nochmals auf bis zu 0,4mag an und seine Aufgänge verfrühen sich weiter von 20Uhr54MESZ am 1. auf 19Uhr54MESZ am 15. und 18Uhr57MESZ am 30.September. Saturn wird damit zum Objekt des Abendhimmels und der ganzen Nacht.
URANUS kommt am 10.September im Sternbild Stier zum Stillstand, setzt damit zu seiner Oppositionsschleife an und bewegt sich dann rückläufig durch den Tierkreis. Am 26.November kommt er dann in Opposition zur Sonne. Seine Helligkeit nimmt leicht von 5,7mag auf 5,6mag zu und seine Aufgänge verfrühen sich von 22Uhr49MESZ am 1. auf 21Uhr50MESZ am 15. und 20Uhr55MESZ am 30.September.
NEPTUN kommt im Sternbild Fische in der Nacht vom 25. auf den 26.September in Opposition zur Sonne (Abstand zur Sonne 4469 Millionen Kilometer). Am 1. geht der 7,8mag helle und mit 2,4" scheinbarem Durchmesser winzige bläuliche Planet um 20Uhr28MESZ, am Tag der Opposition um 18Uhr52MESZ und am 30. bereits um 18Uhr32MESZ auf. Im Teleskop sind keinerlei Einzelheiten auf dem winzigen Scheibchen des bläulichen Planeten zu erkennen.
☄ Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte per E-Mail an die Sternwarte oder auch per Telefon an Gerald Lasnik, Tel. 06649961838.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
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Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 05.09.2026

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