Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
Nächste öffentliche Führung
am 24.April, Beginn um 21Uhr00.
Anmeldung, bitte unbedingt erforderlich, unter 0664/9961838, oder per Email an
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Falls das Wetter (z.B. zu viele Wolken) eine Beobachtung nicht zuläßt und die Führung entfällt teilen wir dies an dieser Stelle bis spätestens 3 Stunden vor Führungsbeginn mit!
WICHTIGER HINWEIS: Bitte für die Anfahrt zur Sternwarte in St.Hemma nicht der oft vorgeschlagenen Route über "Winterleitenweg" und "Jaubauer Weg" folgen! Diese Route führt über eine Privatstraße (landwirtschaftlicher Interessentenweg mit FAHRVERBOT ), ist sehr steil und nur geschottert (uneben!).
Die Routensuche mit der Zielangabe "St.Hemma" bringt die richtige Routenführung über die B70 Packerstraße und die öffentliche (asphaltierte) Straße nach St.Hemma. Von dort ist die Sternwarte in nördlicher Richtung am Gegenhang bereits zu sehen und in wenigen Minuten zu erreichen!
Ausführliche Infos finden Sie unter dem Button "Anfahrt"!
Hinweis zu "The IAAC 2026 astronomy education program"!
Informationen dazu unter folgendem Link:
Sie finden hier auch Informationen über das IAAC-Programm für Lehrer und Schulen:
Wir laden Lehrer und Schulen ein, IAAC als außerschulische Lernmöglichkeit für Schüler mit Interesse an Naturwissenschaften zu teilen. Wir stellen Tools und Ressourcen für Lehrer bereit, um dieses Programm im Unterricht zu nutzen und ihre Schüler zu unterstützen.
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
Die Planeten im April:
MERKUR erreicht mit 27°49´ seine größte westliche Elongation von der Sonne am 4.April. Da die morgendliche Ekliptik flach zum Osthorizont liegt reicht es in unseren Breiten nicht für eine Morgensichtbarkeit, erst südlich von 38° nördlicher Breite kann man Merkur am Morgenhimmel aufspüren.VENUS baut ihre langsam ihre Sichtbarkeit als Abendstern aus. Zu Monatsbeginn steht Venus eine Stunde nach Sonnenuntergang nur 6° über dem Westhorizont, am Monatsende aber immerhin 12° hoch. Mit ihrer konstant bleibenden Helligkeit von 3,9mag ist sie nach Sonne und Mond das hellste Gestirn am Himmel. Im Teleskop zeigt das 10" große Venusscheibchen mit 88% Beleuchtungsgrad eine leichte Phase. Venus wandert durch das Sternbild Widder und wechselt am 19. in den Stier, an diesem Tag steht auch die zunehmende Mondsichel bei Venus und das ergiebt einen netten Anblick am Abendhimmel tief am Westhorizont. Im letzten Monatsdrittel wandert Venus etwa 3,5° südlich des Sternhaufens der Plejaden vorbei, am 24. dann in nur 0°47´nördlichem Abstand am grünlichen Uranus. Am 1. geht Venus um 21Uhr18MSEZ, am 15. um 21Uhr58MSEZ und am 30. erst um 22Uhr39MESZ unter. Da aber auch die Sonne immer später untergeht verlängert sich ihre Sichtbarkeitsdauer aber nur um 1 Stunde und 21 Minuten.
MARS steht mit der Sonne am Himmel und bleibt daher weiterhin unbeobachtbar. Daher entgeht uns seine enge Begegnung mit Neptun am 13.April und auch am 20. seine Konjunktion mit Merkur und Saturn, wobei sich Venus, Saturn und Mars in einem Umkreis von nur 1,7° Durchmesser befinden. Mars hält sich im Sternbild Fische, mit einem kurzen Abstecher in den Walfisch, auf. Am 25.April beginnt auf der Nordhalbkugel des Mars um 5Uhr der Winter.
JUPITER, wieder rechtläufig im Sternbild Zwillinge, zieht sich aus der zweiten Nachthälfte zurück. Er bleibt aber das dominierende Gestirn der ersten Nachthälfte. Seine Helligkeit nimmt weiter ab, bis zum Monatsende um 0,2mag auf -2,0mag. Am 1. geht der -2,2mag helle Riesenplanet um 03Uhr23MEZ unter, am 15. um 02Uhr32MEZ und am 31. um 01Uhr39MESZ mit einer Helligkeit von -2,0mag. Im Teleskop erkennen auch unerfahrene Gelegenheitsbeobachter die Wolkenbänder und -streifen seiner Atmosphäre und die durch die schnelle Rotation des Jupiter hervorgerufene Abplattung der am 31. scheinbar 35,3" großen Jupiterkugel. Am 22. gesellt sich die zunehmende Mondsichel 3° nördlich zu Jupiter.
SATURN stand im März in Konjunktion mit der Sonne und auch weiterhin mit ihr zusammen am Taghimmel. Am 9.April wandert er rechtläufig aus dem Sternbild Fische in das des Walfisches. Am 20. steht Saturn in Konjunktion mit Merkur und Mars wobei sich die drei Planeten in einem Umkreis von nur 1,7° Durchmesser befinden. Diese Konjunktion ist von Mitteleuropa aus nicht zu beobachten, von der Südhalbkugel der Erde aus kann sie am Morgenhimmel gesehen werden.
URANUS, rechtläufig im Sternbild Stier, nähert sich seiner Konjunktion mit der Sonne im Mai. Vom Abendhimmel zieht er sich damit vollkommen zurück. Am 1.April geht der nur 5,8mag helle Planet um 23Uhr40MEZ, am 15. um 22Uhr48MEZ und am 31. um 21Uhr53MSEZ unter. Seine Begegnung mit Venus, welche er in 47´nördlichem Abstand überholt, am 24. ist kaum zu beobachten.
NEPTUN stand im März in Konjunktion mit der Sonne, hält sich weiterhin mit ihr am Taghimmel auf und bleibt unbeobachtbar.
Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte per E-Mail an die Sternwarte oder auch per Telefon an Gerald Lasnik, Tel. 06649961838.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
vonmeteoblue
Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 19.04.2026

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