Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
WINTERPAUSE bis Ende März!
Wie schon in den letzten Jahren üblich sind auch in der Winterpause, geeignete Bedingungen vorausgesetzt,
Privatführungen nach Anfrage und Anmeldung möglich.
Schneebedingt können derzeit keine Privatführungen durchgeführt werden!
Auskünfte und Anmeldung bei Bruno Eberhart, 0664/9227408, oder per Email an
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR im Sternbild Wassermann erreicht am 19.Februar mit 18°07´seine größte östliche Elongation von der Sonne. Dies ist ein sehr kleiner Wert, der Grund dafür ist dass Merkur nur 7 Stunden davor sein Perihel (= sonnennächster Punkt) in nur 46 Millionen Kilometer Abstand zur Sonne passiert. Von der Erde ist er zu diesem Zeitpunkt 140 Millionen Kilometer entfernt. Obwohl die größte östliche Elongation so gering ausfällt ergibt sich eine Abendsichtbarkeit da die abendliche Ekliptik steil zum Westhorizont steht. Ab dem 8.Februar kann versuchen Merkur in der Abenddämmerung knapp über dem Westhorizont aufzuspüren. Am 8. geht der -1,1mag helle Merkur um 18Uhr20MEZ unter, gegen 17UHR45MEZ kann er in der Abenddämmerung wahrgenommen werden. Bis 24. nimmt seine Helligkeit auf 0,5mag ab, sein Untergang erfolgt um 19Uhr10. Durch die immer später einsetzende Abenddämmerung werden die Sichtbarkeitsbedingungen aber bereits ab 16. zunehmend ungünstiger! Am 19. zeigt sich der 7,2" durchmessende Merkur im Teleskop halb beleuchtet (Phase "Halbmerkur"), danach nimmt der Beleuchtungsgrad weiter ab. Am 25.Februar wird Merkur stationär und läuft dann rückläufig auf die Sonne zu. An diesem Tag kommt es auch zu einer Begegnung mit Venus.
Danach wird man vergeblich nach Merkur suchen.
VENUS stand am 6.Jänner in oberer Konjunktion mit der Sonne und gewinnt im Sternbild Wassermann nur langsam Abstand zur Sonne um sich nach der Monatsmitte langsam am Abendhimmel bemerkbar zu machen. Am 15.Februar geht die -3,9mag helle Venus um 18Uhr11MEZ unter, am 28. um 18UHr48MEZ und ist somit circa eine halbe Stunde lang in der Abenddämmerung zu beobachten. Im Teleskop zeigt sich das 10" große Venusscheibchen fast voll beleuchtet. Gegen Ende des Monats kommt es zu einer Begegnung mit Merkur, am 25. beträgt der Abstand zum nördlich stehenden Merkur 5,3°.
MARS stand am 9.Jänner in Konjunktion, hält sich am Taghimmel auf und bleibt damit unbeobachtbar. Am 27.Februar wechselt Mars vom Sternbild Steinbock in den Wassermann.
JUPITER, rückläufig im Sternbild Zwillinge, kommt Ende Februar fast zum Stillstand. Vom Morgenhimmel beginnt sich Jupiter langsam zurückzuziehen, ist aber immer noch das auffälligste Objekt am Nachthimmel. Am 1. geht der -2,6mag helle Riesenplanet um 06Uhr20MEZ unter, am 15. um 05Uhr20MEZ und am 28. um 04Uhr27MEZ. Am Abendhimmel kann man Jupiter mit Einbruch der Dunkelheit bereits hoch am Osthimmel leuchten sehen. Der zunehmende Mond begegnet in der Nacht vom 26. auf den 27.Februar Jupiter.
Im Teleskop erkennen auch unerfahrene Gelegenheitsbeobachter die Wolkenbänder und -streifen seiner Atmosphäre und die durch die schnelle Rotation des Jupiter hervorgerufene Abplattung der am 28. scheinbar 42,8" großen Jupiterkugel.
SATURN, rechtläufig im Sternbild Fische, zieht sich bis Ende Februar vom Abendhimmel zurück und wird unbeobachtbar. Am 1. geht der 1,0mag helle Saturn um 21Uhr03MEZ unter, am 15. um 20Uhr16MEZ und am 28. bereits um 19Uhr33MEZ. Am 16. wandert Saturn nur 0°55´ südlich an Neptun vorbei, am 19. steht tief am Westhimmel die Sichel des zunehmenden Mondes neben Saturn.
URANUS, ohnehin langsam rückläufig im Sternbild Stier, kommt dort am 4.Februar zum Stillstand, wandert danach wieder rechtläufig durch den Tierkreis und beendet damit seine letztjährige Oppositionsperiode. Aus der zweiten Nachthälfte zieht sich Uranus zurück. Am 1. Februar geht der nur 5,7mag helle Planet um 02Uhr28MEZ, am 15. um 00Uhr44MEZ und am 28. um 01Uhr14MEZ unter. Die günstigste Zeit den grünlichen Uranus aufzusuchen sind die Abendstunden, störendes Licht (auch Mondlicht) sollte man dabei meiden. Der zunehmendes Halbmond wandert am 23. Februar 5,5° nördlich von Uranus vorbei.
NEPTUN ist am Abendhimmel praktisch nicht mehr aufzufinden. Am 1. Februar geht der nur 7,9mag helle Planet um 21Uhr13MEZ und am 15. um 20Uhr20MEZ unter. Geübte Beobachter mit lichtstarker Optik könnten Uranus noch zu Monatsbeginn aufspüren. Am 16. wandert Saturn nur 0°55´ südlich an Neptun vorbei. Am 19. steht der zunehmende Mond 3,2° neben Neptun sehr tief am Westhimmel, dazu gesellt sich südwestlich von Neptun auch noch Saturn.
Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte an Bruno Eberhart, 0664/9227408 oder per E-Mailan die Sternwarte.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
vonmeteoblue
Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 01.02.2026

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