Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
Monatliches Treffen "1. FREITAG DES MONATS"
am 1.Mai, Beginn um 20Uhr00.
Anmeldung, bitte unbedingt erforderlich, unter 0664/9961838, oder per Email an
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Information ob das Treffen stattfindet (z.B. bei ausgesprochenem Schlechtwetter) finden Sie am Tag des Treffens ab 14Uhr00 an dieser Stelle!
Bitte beachten Sie unseren Hinweis für die Anfahrt zur Sternwarte unter "Anfahrt"!
Hinweis zu "The IAAC 2026 astronomy education program"!
Informationen dazu unter folgendem Link:
Sie finden hier auch Informationen über das IAAC-Programm für Lehrer und Schulen:
Wir laden Lehrer und Schulen ein, IAAC als außerschulische Lernmöglichkeit für Schüler mit Interesse an Naturwissenschaften zu teilen. Wir stellen Tools und Ressourcen für Lehrer bereit, um dieses Programm im Unterricht zu nutzen und ihre Schüler zu unterstützen.
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR kommt am 14.Mai in obere Konjunktion mit der Sonne, bis zum Monatsende wächst sein östlicher Winkelabstand zur Sonne auf knapp 19° was aber noch nicht reicht um Merkur in der Abenddämmerung ausmachen zu können.
VENUS wird zu einem auffälligen Objekt am Himmel, wandert durch das Sternbild Stier und wechselt am 19.Mai in die Zwillinge wobei sie an diesem Tag mit 1,6° nördlich des Sommerpunktes (liegt im Stier an der Grenze zu den Zwillingen) ihre höchste Position im Tierkreis erreicht. Am 18.Mai bietet sich ein netter Anblick am Abendhimmel, die schmale Sichel des Mondes steht etwa 4° nördlich von Venus. Ihre Helligkeit nimmt im Laufe des Mai leicht auf 4,0mag zu, ihr scheinbarer Durchmesser beträgt 13,4" und das Venusscheibchen ist am 31. zu 80% beleuchtet. Am 1. geht Venus um 22Uhr42MSEZ, am 15. um 23Uhr12MSEZ und am 31. erst um 23Uhr31MESZ unter. In der Nacht vom 14. auf den 15.Mai durchläuft Venus das Perihel ihrer fast kreisförmigen Bahn in einem Abstand von 107,5 Millionen Kilometer zur Sonne.
MARS wandert durch das Sternbild Fische und wechselt am 18.Mai in den Widder. Er gewinnt nur langsam westlichen Abstand zur Sonne, bis zum Monatsende 31°, aber noch nicht ausreichend um ihn am Morgenhimmel aufspüren zu können.
JUPITER, rechtläufig im Sternbild Zwillinge, beschleunigt seine Bewegung und verkürzt damit seine Sichtbarkeit am Abendhimmel erheblich. Am 1.Mai geht der -1,9mag helle Riesenplanet um 01Uhr36MSEZ unter, am 15. um 00Uhr48MESZ und am 31. um 23Uhr51MESZ. Damit bleibt am Monatsende, bedingt durch die immer später einsetzende Dunkelheit, nur mehr eine Sichtbarkeitsdauer von etwa 2 Stunden. Im Teleskop erkennen auch unerfahrene Gelegenheitsbeobachter die Wolkenbänder und -streifen seiner Atmosphäre und die durch die schnelle Rotation des Jupiter hervorgerufene Abplattung der am 31. scheinbar 35,0" großen Jupiterkugel. Am 20.Mai gesellt sich die zunehmende Mondsichel 3° nördlich zu Jupiter.
SATURN bewegt sich rechtläufig durch das Sternbild Walfisch und kann zu Monatsende zu Dämmerungsbeginn am Morgenhimmel aufgesucht werden. Am 20.Mai geht der 0,9mag helle Ringplanet um 03Uhr40MESZ und am 31. um 02Uhr59MESZ auf.
URANUS, im Sternbild Stier, kommt am 22.Mai in einem Abstand von 3063 Millionen Kilometern zur Erde (größter Abstand in diesem Jahr) in Konjunktion mit der Sonne, hält sich damit mit der Sonne am Taghimmel auf und bleibt daher unbeobachtbar.
NEPTUN, rechtläufig im Sternbild Fische, bleibt weiterhin unbeobachtbar.
Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte per E-Mail an die Sternwarte oder auch per Telefon an Gerald Lasnik, Tel. 06649961838.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
vonmeteoblue
Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
AUSTRONOMIE die Datenbank für Astronomie & Weltraum in Österreich
Besucher: 55112
Aktualisiert: 01.05.2026

Jahresprogramm 2026