Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
Monatliches Treffen "1. FREITAG DES MONATS"
am 5.Juni, Beginn um 20Uhr00.
Anmeldung, bitte unbedingt erforderlich, per Email an
sternwarte-edelschrott@bktv.at oder unter unter 0664 9961838 (Gerald Lasnik).
Information ob das Treffen stattfindet (z.B. bei ausgesprochenem Schlechtwetter) finden Sie am Tag des Treffens ab 14Uhr00 an dieser Stelle!
WICHTIGER HINWEIS: Bitte für die Anfahrt zur Sternwarte in St.Hemma nicht der oft vorgeschlagenen Route über "Winterleitenweg" und "Jaubauer Weg" folgen! Diese Route führt über eine Privatstraße (landwirtschaftlicher Interessentenweg mit FAHRVERBOT ), ist sehr steil und nur geschottert (uneben!).
Die Routensuche mit der Zielangabe "St.Hemma" bringt die richtige Routenführung über die B70 Packerstraße und die öffentliche (asphaltierte) Straße nach St.Hemma. Von dort ist die Sternwarte in nördlicher Richtung am Gegenhang bereits zu sehen und in wenigen Minuten zu erreichen!
Ausführliche Infos finden Sie unter dem Button "Menü - Anfahrt"!
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR kann in der ersten Hälfte des Monats Juni am Abendhimmel weit im Nordwesten aufgesucht werden. Am 1.Juni wird man erstmalig tief am Nordwesthorizont den -0,5mag hellen Merkur aufsuchen können. An diesem Tag passiert er auch den Sommerpunkt 2,2° nördlich und erreicht damit eine für ihn extrem nördliche Position. Am 1. geht Merkur um 22Uhr29MESZ unter, bis zur Monatsmitte verspäten sich seine Untergänge nur unwesendlich auf 22Uhr40MESZ und seine scheinbare Helligkeit geht auf 0,6mag zurück. Das 7,2" große Merkurscheibchen zeigt sich am 9.Juni halb beleuchtet, danach wird es größer und der Beleuchtungsgrad nimmt ab, Merkur wird zur Sichel. Alerdings wird es ab dem 10. zunehmend schwierig ihn ohne Fernglas aufzuspüren. Seine größte Elongation von der Sonne erreicht Merkur am 15. mit 24°31´, danach zieht er sich rasch vom Abendhimmel zurück und wird unbeobachtbar. Zum Stillstand kommt Merkur am 29.Juni und eilt rasch rückläufig auf die ihm im Tierkreis entgegenkommenden Sonne zu, die untere Konjunktion erreicht er am 13.Juli.
VENUS kann schon kurz nach Sonnenuntergang in der noch hellen Abenddämmerung am Westhimmel gesehen werden und strahlt dann mit einer scheinbaren Helligkeit von -4,0mag als auffälliges Gestirn am westlichen Abendhimmel. Venus wird dabei gerne als "Abendstern" benannt, obwohl Venus ja kein Stern sondern ein das Licht unserer Sonne reflektierender Planet ist. Venus hält sich im Sternbild Zwillinge auf wobei sie in der Nacht vom 8. auf den 9.Juni 4,7° südlich an Pollux vorbeiwandert. Das Sternbild Krebs durchläuft sie vom 11. bis zum 29.Juni um danach in den Löwen zu wechseln. Bis zum Monatsende wächst ihr scheinbarer Durchmesser auf gut 16" an wobei das Venusscheibchen am 15. zu 75% beleuchtet erscheint. Der Beleuchtungsgrad nimmt dann weiter ab und im Teleskop erscheint Venus immer größer. Sie überholt am 9. in 1°38´ nördlichem Abstand den gemächlich wandernden Jupiter und am 17. gesellt sich der zunehmende Mond zu Venus. Am 1. geht Venus um 23Uhr31MESZ, am 15. um 23Uhr30MESZ und am 30. bereits um 23Uhr14MESZ unter.
MARS wandert durch das Sternbild Widder, am 20.Juni wechselt er in den Stier und läßt sich aber noch immer nicht am Morgenhimmel blicken. Zum Monatsende können erfahrene Beobachter versuchen Mars am Osthorizont aufzuspüren. Am 20. geht der 1,3mag helle Mars um 03Uhr06MESZ und am 30. um 02Uhr47MESZ auf. Er verblasst allerdings in der Morgendämmerung noch ehe er die dichten Dunstschichten am Horizont hinter sich gelassen hat.
JUPITER wandert rechtläufig durch das Sternbild Zwillinge und erreicht am 22.Juni den Krebs. Dabei zieht er sich vom Abendhimmel zurück und wird zum Monatsende hin unbeobachtbar. Er wird am 9. von Venus überholt welche 1,6° nördlich an ihm vorbeizieht. Am 1.Juni geht der noch -1,9mag helle Riesenplanet um 23Uhr48MSEZ unter, am 15. um 23Uhr02MESZ und am 25. um 22Uhr29MESZ. Nach dem 25. wird man aber mit freiem Auge vergeblich nach ihm Ausschau halten.
SATURN wechselt rechtläufig am 9.Juni aus dem Sternbild Walfisch in die Fische. Am 1. geht der 0,9mag helle Ringplanet um 02Uhr55MESZ, am 15. um 02Uhr03MESZ und am 30. um 01Uhr06MESZ auf. Seine scheinbare Helligkeit nimmt im Juni leicht um 0,1mag auf 0,8mag zu.
URANUS, rechtläufig im Sternbild Stier, stand Mitte Mai in Konjunktion mit der Sonne, hält sich damit mit der Sonne am Taghimmel auf und bleibt daher unbeobachtbar.
NEPTUN, rechtläufig im Sternbild Fische, bremst seinen langsamen Lauf bis zum Monatsende fast vollends ab. Ende Juni sollten ihn aber geübte Beobachter finden können. Am 30.Juni geht der nur 7,9mag helle Neptun um 00Uhr41MESZ auf, am ehesten kann man ihn zwischen 02Uhr30MESZ und 03Uhr30MESZ aufspüren.
Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte per E-Mail an die Sternwarte oder auch per Telefon an Gerald Lasnik, Tel. 06649961838.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
vonmeteoblue
Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 31.05.2026

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