Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
WINTERPAUSE bis Ende März!
Wie schon in den letzten Jahren üblich sind auch in der Winterpause, geeignete Bedingungen vorausgesetzt, Privatführungen nach Anfrage und Anmeldung möglich.
Anfragen zu Führungen und Anmeldung bitte derzeit per Email an
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Auskünfte erhalten Sie auch unter 0664 9961838.
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR steht am 7.März in unterer Konjunktion mit der Sonne, überholt dabei die Erde auf der Innenbahn und entfernt sich, weterhin rückläufig, rasch von der Sonne. Am 19. kommt Merkur zum Stillstand und wandert danach wieder rechtläufig durch den Tierkreis. Seine Kunjunktionsschleife zieht Merkur im Bereich der Sternbilder Wassermann und Fische. Bis Monatsende wächst sein westlicher Winkelabstand zur Sonne auf knapp 29° an, dennoch reicht es in unseren Breiten, bedingt durch die flach zum Osthorizont liegende morgendliche Ekliptik, nicht für eine Morgensichtbarkeit. Seine Begegnung mit Mars am 14. bleibt daher auch unbeobachtbar.
VENUS kann sich langsam als Abendstern durchsetzen, sie passiert am 6.März 1,3° südlich den Frühlingspunkt im Sternbild Fische. Am 1. geht die 3,9mag helle Venus um 18Uhr50MEZ, am 15. um 19Uhr30MEZ und am 31. um 21Uhr15MESZ unter. Da aber auch die Sonne immer später untergeht verlängert sich ihre Sichtbarkeitsdauer aber nur wenig. Spätabends am 8.März steht Venus 1° nördlich von Saturn, für eine Beobachtung dieser Begegnung ist ein Fernglas empfehlenswert. Am 20. abends ist Venus 5,6° südlich des Mondes zu sehen, ein netter Himmelsanblick. Im Teleskop zeigt sich das 10" große Venusscheibchen mit 94% noch fast voll beleuchtet.
MARS wandert rechtläufig durch das Sternbild Wassermann entlang dem aufsteigenden Ast der Ekliptik, kann sich allerdings noch nicht am Morgenhimmel bemerkbar machen. Seine Helligkeit nimmt leicht auf 1,2mag zu, er bleibt aber weiterhin unbeobachtbar. Das Perihel seiner Bahn passiert Mars am 26. in einer Entfernung von 206,6 Millionen Kilometer zur Sonne.
JUPITER verringert seine ohnehin langsame rückläufige Bewegung weiter und kommt am 11.März im Sternbild Zwillinge zum Stillstand, beendet damit seine Oppositionsperiode. Anschließend wandert er wieder rechtläufig durch den Tierkreis, sein Umkehrpunkt liegt dabei mitten in den Zwillingen. Vom Morgenhimmel zieht sich Jupiter vollends zurück, ist aber immer noch das auffälligste Objekt am Nachthimmel. Am 1. geht der -2,4mag helle Riesenplanet um 04Uhr22MEZ unter, am 15. um 03Uhr27MEZ und am 31. um 03Uhr26MESZ. Im Teleskop erkennen auch unerfahrene Gelegenheitsbeobachter die Wolkenbänder und -streifen seiner Atmosphäre und die durch die schnelle Rotation des Jupiter hervorgerufene Abplattung der am 15. scheinbar 40,9" großen Jupiterkugel.
SATURN, rechtläufig im Sternbild Fische, wird von der Sonne verfolgt und am 25. März von ihr eingeholt. Er steht an diesem Tag in Konjunktion mit ihr, überschreitet auch den Himmelsäquator und wechselt damit von der Süd- auf die Nordhalbkugel des Himmels wo er dann bis zum 15.Oktober 2039 bleibt. Am Konjunktionstag mit der Sonne befindet sich Saturn in einer Entferung von 1568 Millionen Kilometern von der Erde. Am 1. geht der 1,0mag helle Saturn um 19Uhr30MEZ und am 10. um 19Uhr00MEZ unter. Nur unter sehr guten Sichtbedingungen (freie Horizontsicht) und mit einem lichtstarken Fernglas kann Saturn noch aufgespürt werden!
URANUS wandert rechtläufig langsam durch das Sternbild Stier und kann ab den Abendstunden dort aufgesucht werden. Wenn es dunkel genug ist um ihn mit einer guten Optik zu erkennen befindet sich Uranus bereits weit westlich am Himmel und seine Untergänge verlagern sich in die Zeit vor Mitternach. Am 1. geht der nur 5,7mag helle Planet um 00Uhr40MEZ, am 15. um 23Uhr43MEZ und am 31. um 23Uhr44MSEZ unter. Die günstigste Zeit den grünlichen Uranus aufzusuchen sind die Abendstunden, störendes Licht (auch Mondlicht) sollte man dabei meiden. Die zunehmende Mondsichel wandert am 23. 5,5° nördlich von Uranus vorbei. Der ferne Planet zeigt sich im Teleskop als kleines grünliches Scheibchen mit einem scheinbaren Durchmesser von nur 3,5" auf dem keinerlei Details zu erkennen sind.
NEPTUN steht am 22.März in Konjunktion mit der Sonne, hält sich somit am Taghimmel auf und bleibt unbeobachtbar. An diesem Tag trennen ihn 4619 Millionen Kilometer von der Erde, von der Sonne ist er 4470 Millionen Kilometer entfernt.
Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte an Bruno Eberhart, 0664/9227408 oder per E-Mailan die Sternwarte.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
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Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
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Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 07.03.2026

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