Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
Monatliches Treffen "1. FREITAG DES MONATS"
am 2.Oktober, Beginn um 20Uhr00.
Anmeldung, bitte unbedingt erforderlich, per Email an
sternwarte-edelschrott@bktv.at oder unter unter 0664 9961838 (Gerald Lasnik).
Information ob das Treffen stattfindet (z.B. bei ausgesprochenem Schlechtwetter) finden Sie am Tag des Treffens ab 14Uhr00 an dieser Stelle!
WICHTIGER HINWEIS: Bitte für die Anfahrt zur Sternwarte in St.Hemma nicht der oft vorgeschlagenen Route über "Winterleitenweg" und "Jaubauer Weg" folgen! Diese Route führt über eine Privatstraße (landwirtschaftlicher Interessentenweg mit FAHRVERBOT ), ist sehr steil und nur geschottert (uneben!).
Die Routensuche mit der Zielangabe "St.Hemma" bringt die richtige Routenführung über die B70 Packerstraße und die öffentliche (asphaltierte) Straße nach St.Hemma. Von dort ist die Sternwarte in nördlicher Richtung am Gegenhang bereits zu sehen und in wenigen Minuten zu erreichen!
Ausführliche Infos finden Sie unter dem Button "Menü - Anfahrt"!
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR kann im Oktober bei uns nicht beobachtet werden. Er wird am 24. stationär und eilt dann rückläufig auf die Sonne zu und befindet sich dann am 4.November in unterer Konjunktion mit der Sonne. Merkur zieht seine Konjunktionsschleife in den Sternbildern Jungfrau und Waage.
VENUS hält sich am Taghimmel auf und bleibt in der Nacht unbeobachtbar unter dem Horizont. Sie wird am 2. stationär und wandert rasch auf die Sonne zu und ereicht am 24. ihre untere Konjunktion mit der Sonne in einer Entfernung von 41 Millionen Kilometer, ihrer geringsten Entfernung von der Erde. Ihre Konjunktionsschleife zieht Venus im Sternbild Jungfrau.
MARS ist Planet der zweiten Nachthälfte. Er wandert zu Monatsbeginn am offenen Sternhaufen Praesepe (M44) vorbei, verlässt am 30. das Sternbild Krebs und erreicht den Löwen. Zum Monatsende erreicht sein scheinbarer Durchmesser 6,5", zu klein um ein interessantes Objekt für Fernrohrbeobachter abzugeben. Seine Aufgänge verfrühen sich nur gering, zum Monatsbeginn geht Mars um 00Uhr46MESZ und bis zum Ende der Sommerzeit um 23Uhr32MESZ auf. Seine Helligkeit nimmt merklich von 1,1mag auf 0,8mag zu.
JUPITER kann in der zweiten Nachthälfte beobachtet werden und wandert rechtläufig durch das Sternbild Löwe. Der nun schon -2,0mag helle Jupiter geht am 1. um 01Uhr57MESZ, am 15. um 01Uhr54MESZ und am 31.Oktober bereits um 00Uhr04MEZ auf. Am 6. zeigt sich am Morgenhimmel ein nettes Bild am Osthorizont mit Jupiter und der abnehmenden Mondsichel.
SATURN kommt am 4.Oktober in Opposition zur Sonne, an diesem Tag geht der 0,4mag helle Saturn um 18Uhr40MESZ auf und erreicht nach Mitternacht um 00Uhr51MESZ seinen Höchststand im Süden und geht dann um 07UHr02MESZ unter. Saturn erreicht mit 1260 Millionen Kilometer auch seine geringste Entfernung zur Erde wobei das Licht 1 Stunde und 10 Minuten von Saturn zur Erde benötigt. Von der Sonne ist Saturn am 4. 1410 Millionen Kilometer entfernt. Am 24. zieht der Vollmond 5,9° nördlich am Ringplaneten vorbei.
URANUS bewegt sich auf seiner Oppositionsschleife rückläufig durch das Sternbild Stier und strebt seiner Opposition am 26.November zu. Uranus wird zum Planeten der ganzen Nacht und die Aufgänge des 5,6mag hellen grünlichen, sonnenfernen Planeten verfrühen sich von 20Uhr51MESZ am 1. auf 19Uhr55MESZ am 15. und 17Uhr50MEZ am 31.Oktober.
NEPTUN, rückläufig im Sternbild Fische, hat seine Opposition zur Sonne gerade hinter sich gebracht und kann am besten um die Kulminationszeit herum beobachtet werden. Sein Durchgang erfolgt am 2.Oktober um 00Uhr30MESZ, am 15. um 23Uhr33MESZ und am 31. bereits um 21Uhr29MEZ. Seine Untergänge verfrühen sich von =6Uhr00MESZ am 1. auf bereits 03Uhr99MEZ am 31.Oktober, ab etwa 1,5 Stunden vor seinem Untergang lohnt es sich nicht mehr Neptun zu suchen. Im Teleskop sind keinerlei Einzelheiten auf dem 2,4" winzigen Scheibchen des bläulichen, 7,8mag hellen, Planeten zu erkennen.
☄ Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte per E-Mail an die Sternwarte oder auch per Telefon an Gerald Lasnik, Tel. 06649961838.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
vonmeteoblue
Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 30.09.2026

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