Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
Monatliches Treffen "1. FREITAG DES MONATS"
am 3.Juli, Beginn um 20Uhr00.
Anmeldung, bitte unbedingt erforderlich, per Email an
sternwarte-edelschrott@bktv.at oder unter unter 0664 9961838 (Gerald Lasnik).
Information ob das Treffen stattfindet (z.B. bei ausgesprochenem Schlechtwetter) finden Sie am Tag des Treffens ab 14Uhr00 an dieser Stelle!
WICHTIGER HINWEIS: Bitte für die Anfahrt zur Sternwarte in St.Hemma nicht der oft vorgeschlagenen Route über "Winterleitenweg" und "Jaubauer Weg" folgen! Diese Route führt über eine Privatstraße (landwirtschaftlicher Interessentenweg mit FAHRVERBOT ), ist sehr steil und nur geschottert (uneben!).
Die Routensuche mit der Zielangabe "St.Hemma" bringt die richtige Routenführung über die B70 Packerstraße und die öffentliche (asphaltierte) Straße nach St.Hemma. Von dort ist die Sternwarte in nördlicher Richtung am Gegenhang bereits zu sehen und in wenigen Minuten zu erreichen!
Ausführliche Infos finden Sie unter dem Button "Menü - Anfahrt"!
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR kommt am 13.Juli im Sternbild Zwillinge in untere Konjunktion mit der Sonne. Am 1.Juli durchläuft Merkur den sonnenfernsten Punkt seiner Bahn um die Sonne. Am Morgenhimmel zeigt er sich im Juli noch nicht.
VENUS zeigt sich weiterhin als "Abendstern" und kann schon kurz nach Sonnenuntergang in der noch hellen Abenddämmerung am Westhimmel gesehen werden und strahlt dann mit einer scheinbaren Helligkeit von -4,3mag als auffälliges Gestirn am westlichen Abendhimmel. Im Teleskop fällt auf dass das Venusscheibchen deutlich größer wird, bis zum Monatsende wächst ihr scheinbarer Durchmesser auf gut 21" an wobei das Venusscheibchen aber nur mehr zu 56% beleuchtet erscheint und damit bald die Halbphase (Dichotomie) erreicht ist. Venus wandert absteigend durch das Sternbild Löwe, steht am 9.Juli nur 1,1° nördlich von Regulus (a Leonis) und erreicht am Ende des Monats die Grenze zur Jungfrau. Ihre Sichtbarkeit reduziert Venus merklich, am 1. geht Venus um 23Uhr13MESZ, am 15. um 22Uhr48MESZ und am 31. bereits um 22Uhr13MESZ unter.
MARS kann nun endlich am Morgenhimmel aufgesucht werden. Vorausgesetzt die Sichtverhältnisse sind gut, kann man bereits zu Monatsbeginn versuchen Mars knapp über dem Nordosthorizont zu erspähen. Er wandert rechtläufig durch das Sternbild Stier und wandert am 14.Juli rund 5° nördlich an Aldebaran vorbei, Uranus passiert Mars am 4. in nur 0°06´südlichem Abstand. Am 24. passiert er den aufsteigenden Knoten seiner Bahn und wechselt damit von der Süd- auf die Nordseite der Erdbahnebene. Das nur 5" durchmessende Marsscheibchen lässt noch keine Detaild auf seiner Oberfläche erkennen. Am 1. geht Mars um 02Uhr45MESZ, am 15. um 02Uhr21MESZ und am 31. bereits um 01Uhr52MESZ auf.
JUPITER wandert rechtläufig durch das Sternbild Krebs. Am 29.Juli kommt Jupiter in Konjunktion mit der Sonne und hält sich mit ihr am Taghimmel auf. Am Tag der Konjunktion ist er 943 Millionen Kilometer von der Erde und 791 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Am Morgenhimmel taucht Jupiter dann Mitte August auf.
SATURN wird zum Planeten der zweiten Nachthälfte und verlagert seine Aufgänge in die Zeit vor Mitternacht. Am 1. geht Saturn um 01Uhr02MESZ, am 15. um 00Uhr08MESZ und am 31. bereits um 23Uhr02MESZ auf. In der Nacht vom 27. auf den 28.Juli kommt er zum Stillstand, beginnt seine Oppositionsschleife und bewegt sich nun rückläufig durch das Sternbild Fische. Die scheinbare Helligkeit des Ringplaneten steigt merkbar von 0,8mag auf 0,6mag an.
URANUS, rechtläufig im Sternbild Stier, kann etwa ab der Monatsmitte mit geeigneter Optik am Morgenhimmel, etwa 1 Stunde nach seinem Aufgang, mit guter Erfolgsaussicht aufgespürt werden. Am am 15. geht der 5,8mag helle grünliche Planet um 01Uhr58MESZ und am 31. bereits um 00Uhr57MESZ auf. Mars zieht am 4. in nur 0°06´südlichem Abstand an Uranus vorbei.
NEPTUN wird im Sternbild Fische am 8.Juli stationär und setzt zu seiner Oppositionsschleife an und wandert dann rückläufig durch die Fische. Der 7,8mag helle Neptun kann etwa ab der Monatsmitte mit geeigneter Optik am Morgenhimmel, etwa 2 Stunden nach seinem Aufgang, aufgespürt werden. Am am 15. geht der 5,8mag helle bläuliche Planet um 23Uhr38MESZ und am 31. bereits um 22Uhr35MESZ auf.
Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte per E-Mail an die Sternwarte oder auch per Telefon an Gerald Lasnik, Tel. 06649961838.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
vonmeteoblue
Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 30.06.2026

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