Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR kommt am 2.August mit einem Winkelabstand von 19°28 in größte westliche Elongation zur Sonnend kann in der ersten Monatshälfte am Morgenhimmel aufgesucht werden. Seine deutlich zunehmende Helligkeit erleichtert das Auffinden. Am 1. geht der -0,6mag helle Merkur um 04Uhr21MESZ, am 12. geht der nun -1,0mag helle Merkur um 04Uhr38MESZ auf. Am 15. dürfte man den sonnennächsten und nun -1,2mag hellen Planeten letztmalig am Morgenhimmel aufspüren können, er geht dann um 04Uhr55MESZ auf. Der scheinbare Durchmesser des Merkurscheibchens schrumpft in dieser Zeit von 7,9" auf 6,2". Am 5. tritt die Halbphase (Dichotomie) ein und das Merkurscheibchen zeigt sich im Teleskop halb beleuchtet. Am 27.August holt Merkur die Sonne ein und steht mit ihr in oberer Konjunktion, am 14. durchläuft er sein Bahnperihel.
VENUS zeigt sich noch als "Abendstern" und kann schon kurz nach Sonnenuntergang in der noch hellen Abenddämmerung tief am Westhimmel gesehen werden und strahlt dann mit einer scheinbaren Helligkeit von -4,6mag als auffälliges Gestirn am westlichen Abendhimmel. Ihre Sichtbarkeit reduziert Venus deutlich, am 1. geht Venus um 22Uhr32MESZ, am 15. um 21Uhr54MESZ und am 31. bereits um 21Uhr05MESZ unter. Die Untergänge erfolgen deshalb immer früher da Venus durch den Tierkreis nach Süden wandert, am 5.August den Himmelsäquator in südlicher Richtung überquert und durch das Sternbild Jungfrau wandert. Im Teleskop sieht man am 12.August das 24" große Venusscheibchen halb beleuchtet,die Halbphase (Dichotomie) tritt ein. Danach zeigt sich Venus allmählich als Sichel welche immer schlanker und größer wird. Am 15. kommt sie mit 45°54´ Winkelabstand in größte östliche Elongation von der Sonne und 16. gesellt sich die zunehmende Mondsichel zu Venus.
MARS kann am Morgenhimmel aufgesucht werden, er verlässt am 12.August das Sternbild Stier und wechselt rechtläufig in die Zwillinge. Seine Aufgänge verfrühen sich von 02Uhr03MESZ am 1. auf 01Uhr46MESZ am 15. und auf 01Uhr30MESZ am 31.August. Seine scheinbare Helligkeit nimmt leicht auf 1,2mag zu, das allerdings nur 5" große Marsscheibchen ist allerdings noch kein lohnenswertes Objekt für das Teleskop. Am 9.August steht der abnehmende Mond nördlich von Mars.
JUPITER wandert rechtläufig durch das Sternbild Krebs und hat seine Konjunktion mit der Sonne hinter sich. Am Morgenhimmel macht er sich im zweiten Monatsdrittel bemerkbar und sollte ab dem 15. knapp über dem Nordosthorizont aufgespürt werden können. Der -1,8mag helle Jupiter geht an diesem Tag um 05Uhr00MESZ auf und verblasst gegen 05Uhr40 in der heller werdenden Morgendämmerung. Am 20. geht er um 04Uhr47 und am 31. bereits um 04Uhr16 auf. Am 15. überholt Merkur 0°34´nördlich Jupiter, der sonnennächste und der größte Planet stehen dabei knapp nebeneinander.
SATURN wandert rückläufig durch das Sternbild Fische und nähert sich seiner Opposition welche er allerdings erst Anfang Oktober erreicht. Die Saturnaufgänge verfrühen sich von 23Uhr16MESZ am 1. auf 22Uhr21MESZ am 15. und 21Uhr17MESZ am 31.August, seine Helligkeit nimmt weiter von 0,5mag auf 0,6mag zu. Vom abnehmenden Mond Besuch erhält Saturn in der Nacht vom 3. auf den 4. und von 30. auf den 31.August.
URANUS wandert rechtläufig durch das Sternbild Stier und kann, mit geeigneter Optik, am Morgenhimmel aufgefunden werden. Seine Bewegung wird immer langsamer und gegen Monatsende kommt er fast zum Stillstand. Seine Helligkeit nimmt leicht von 5,8mag auf 5,7mag zu und seine Aufgänge verfrühen sich von 01Uhr01MESZ am 1. auf 00Uhr03MESZ am 15. und 23Uhr01MESZ am 31.August.
NEPTUN beschleunigt seine rückläufige Bewegung durch das Sternbild Fische und nähert sich seiner Opposition zur Sonne welche er im letzten Drittel des September erreicht. Neptun verlagert seine Aufgänge in die Abendstunden, am 1. geht der 5,8mag helle bläuliche Planet um 22Uhr50MESZ, am 15. um 21Uhr55MESZ und am 31. bereits um 20Uhr52MESZ auf. Am 30. steht der benahe volle Mond neben Neptun, es wird nicht leicht sein im blendenden Mondlich den bläulichen Planeten zu erkennen.
Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
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Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte per E-Mail an die Sternwarte oder auch per Telefon an Gerald Lasnik, Tel. 06649961838.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
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Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 31.07.2026

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