Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
WINTERPAUSE bis Ende März!
Wie schon in den letzten Jahren üblich sind auch in der Winterpause, geeignete Bedingungen vorausgesetzt,
Privatführungen nach Anfrage und Anmeldung möglich.
Schneebedingt können derzeit keine Privatführungen durchgeführt werden!
Auskünfte und Anmeldung bei Bruno Eberhart, 0664/9227408, oder per Email an
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR eilt der Sonne im Tierkreis rasch nach und holt sie am 21.Jänner ein. Er steht an diesem Tag in oberer Konjunktion mit der Sonne und bleibt weiter unbeobachtbar. Am 6.Jänner durchläuft Merkur das Aphel (sonnenfernster Bahnpunkt) in einer Entfernung von 69,8 Millionen Kilometer von der Sonne.
VENUS hält sich im Jänner am Taghimmel auf und steht am 6.Jänner in oberer Konjunktion mit der Sonne wobei ihre Entfernung von der Erde 256 Millionen Kilometer beträgt. Am 22.Jänner durchläuft Venus das Aphel (sonnenfernster Bahnpunkt) ihrer fast kreisrunden Umlaufbahn in einer Entfernung von 109 Millionen Kilometer von der Sonne.
MARS wird von der Sonne eingeholt und steht am 9.Jänner im Sternbild Schütze in Konjunktion mit ihr und ist 360 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Mars hält sich am Taghimmel auf und bleibt damit unbeobachtbar.
JUPITER, rückläufig im Sternbild Zwillinge, kommt am 10.Jänner in Opposition zur Sonne und ist mit mit seiner scheinbaren Helligkeit von -2,7mag das dominierende Gestirn am Nachthimmel. Am Oppositionstag geht Jupiter um 16Uhr18MEZ im Nordosten auf, kulminiert um 00Uhr09MEZ hoch im Süden und geht um 07Uhr56MEZ weit im Nordwesten unter, von der Sonne ist er an diesem Tag 780 Millionen Kilometer (35 Lichtminuten) entfernt. Von Jupiter aus könnte man an diesem Tag Erde und Mond als kleine Pünktchen vor der Sonnenscheibe vorbeiziehen sehen. Bereits am 9.Jänner erreicht Jupiter mit 633 Millionen Kilometer seine geringste Distanz zur Erde. Bis Monatsende verfrühen sich seine Untergänge auf 06Uhr29MEZ. In den Nächten vom 3. auf den 4. und vom 30. auf den 31.Jänner kann man den fast vollen Mond bei Jupiter sehen. Am Oppositionstag beträgt sein Äquatordurchmesser 46,6" und der Poldurchmesser 43,6". Im Teleskop erkennen auch unerfahrene Gelegenheitsbeobachter die Wolkenbänder und -streifen seiner Atmosphäre und die durch die schnelle Rotation des Jupiter hervorgerufene Abplattung der Jupiterkugel.
SATURN, rechtläufig im Sternbild Wassermann, kann am Abendhimmel am Westhimmel aufgesucht werden.
Seine Sichtbarkeitsdauer verkürzt sich weiter, bis zum Monatsende bleibt noch eine Sichtbarkeitsdauer von weniger als 3 Stunden. Am 1.Jänner geht der 1,0mag helle Saturn um 22Uhr51MEZ unter, am 15. um 22Uhr02MEZ und am 31. bereits um 21Uhr07MEZ. Sein Ring bleibt noch immer extrem schmal (Ringöffnung nur 0,9°), von der Erde ist Saturn 1452 Millionen Kilometer entfernt.
URANUS, stand 21.November des Vorjahres in Opposition zur Sonne und wandert weiter rückläufig, südlich der Plejaden, durch das Sternbild Stier. Anfang Februar kommt er zum Stillstand und beendet damit seine Oppositionsperiode. Aus der zweiten Nachthälfte zieht sich Uranus zurück. Am 1.Jänner geht der nur 5,7mag helle Planet um 04Uhr33MEZ, am 15. um 03Uhr26MEZ und am 31. um 02Uhr32MEZ unter. Die günstigste Zeit den grünlichen Uranus aufzusuchen sind die Abendstunden, störendes Licht (auch Mondlicht) sollte man dabei meiden.
NEPTUN, rechtläufig im Sternbild Fische, verkürzt seine Sichtbarkeit rapide. Der sonnenfernste Planet kann am Abendhimmel aufgesucht werden und steht mit Dämmerungsende bereits hoch im Süden. Am 1.Jänner passiert der nur 7,9mag helle ferne Planet um 17Uhr15MEZ, am 15. um 16Uhr21MEZ und am 31. bereits um 15Uhr19MEZ den Meridian. Am 1.Dezember geht Neptun um 23Uhr11MEZ, am 31. dann bereits um 21Uhr17MEZ unter. Im Teleskop zeigt sich Neptun als winziges bläuliches Scheibchen mit einem scheinbaren Durchmesser von nur 2,2" auf dem keine Details erkennbar sind.
Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte an Bruno Eberhart, 0664/9227408 oder per E-Mailan die Sternwarte.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
vonmeteoblue
Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 07.01.2026

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