Willkommen
auf der Homepage des Vereins Sternwarte Edelschrott. Sie finden hier Informationen zu Himmelsgeschehen und Führungsbetrieb auf der Sternwarte in St.Hemma. In den BereichenBilder und Beobachtungsberichte sind Aufnahmen von astronomischen Objekten und Berichte zu Beobachtungen von unseren Vereinsmitgliedern zu finden.
Monatliches Treffen "1. FREITAG DES MONATS"
am 6.November, Beginn um 20Uhr00.
Anmeldung, bitte unbedingt erforderlich, per Email an
sternwarte-edelschrott@bktv.at oder unter unter 0664 9961838 (Gerald Lasnik).
Information ob das Treffen stattfindet (z.B. bei ausgesprochenem Schlechtwetter) finden Sie am Tag des Treffens ab 14Uhr00 an dieser Stelle!
WICHTIGER HINWEIS: Bitte für die Anfahrt zur Sternwarte in St.Hemma nicht der oft vorgeschlagenen Route über "Winterleitenweg" und "Jaubauer Weg" folgen! Diese Route führt über eine Privatstraße (landwirtschaftlicher Interessentenweg mit FAHRVERBOT ), ist sehr steil und nur geschottert (uneben!).
Die Routensuche mit der Zielangabe "St.Hemma" bringt die richtige Routenführung über die B70 Packerstraße und die öffentliche (asphaltierte) Straße nach St.Hemma. Von dort ist die Sternwarte in nördlicher Richtung am Gegenhang bereits zu sehen und in wenigen Minuten zu erreichen!
Ausführliche Infos finden Sie unter dem Button "Menü - Anfahrt"!
Hinweise zum aktuellen Himmelsgeschehen gibt es, wie gewohnt, regelmäßig hier zu finden.
BEOBACHTUNGSTIPP:
MERKUR befindet sich am 4.November in unterer Konjunktion mit der Sonne und entfernt sich dann rückläufig rasch von ihr, am 13.November wird Merkur dann wieder rechtläufig. Am 21. erreicht der sonnennächste Planet seine größte westliche Elongation und zeigt sich am Morgenhimmel. Ab dem 13. kann er, gute Sichtbedingungen vorausgesetzt, knapp über dem Osthorizont aufgespürt werden. Bis zum 25.November kann der dann 0,7mag helle Merkur noch beobachtet werden, dannach wird es schwierig ihn noch am Morgenhimmel zu finden. Am 13. geht Merkur um 05Uhr56MEZ und bis zum Ende des Monats erst um 06Uhr18MEZ auf. Seine Helligkeit nimmt bis zum 30 leicht von 0,7mag auf 0,6mag ab. am 18.November tritt bei einem scheinbaren Durchmesser von 7,2" die Merkurdichotonomie (Halbmerkur) ein, bis Monatsende nimmt sein Durchmesser auf 5,3" ab, der beleuchtete Teil auf 85% zu.
VENUS hat ihre untere Konjunktion mit der Sonne gerade beendet, wird am 11.November stationär und beendet damit ihre Rückläufigkeit im Sternbild Jungfrau nahe Spica. Venus beginnt im ersten Monatsdrittel ihre Periode als Morgenstern und kann bereits am 5.November, 4,4mag hell, etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang tief am südöstlichen Morgenhimmel gesehen werden. Am 10. geht Venus um 05Uhr18MEZ, am 20. um 04Uhr34MEZ und am 30. bereits um 04Uhr10MEZ auf. Um den 10.November zeigt sich Venus im Teleskop als extrem schmale Sichel mit einem Durchmesser von knapp einer Bogenminute, im Lauf des Monats wird die Sichel rasch kleiner und dicker. 25% des Venusscheibchens sind am 27.November beleuchtet bei einem scheinbaren Durchmesser von knapp 42". Für frühmorgendliche Beobachter ist es reizvoll die Entwicklung der Venusphasen von Tag zu Tag zu verfolgen. am 7.November erhält Venus Besuch von der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes und von 8. bis 16.November hält sich Venus nahe bei Spica in der Jungfrau auf.
MARS verlagert seine Aufgänge in die Zeit vor Mitternacht und seine Helligkeit nimmt im Lauf des Monats kräftig von 0,8mag auf 0,4mag zu. Am 15.November begegnet er dem Riesenplaneten Jupiter in einem nördlichen Abstand von 1,2° im Sternbild Löwe wobei er am 26. in etwa 1,7° Abstand nördlich an Regulus vorbei wandert. Mars geht am 1. um23Uhr35MEZ, am 15. um 23Uhr17MEZ und am 30.November bereits um 22Uhr52MEZ auf, sein scheinbarer Durchmessser wächst von 6,8" auf 8,0".
JUPITER wird allmählich zum Planeten der ganzen Nacht da sich seine Aufgänge in die Zeit weit vor Mitternacht verlagern. Er wandert immer langsamer werdend durch das Sternbild Löwe und kommt Ende November fast gänzlich zum Stillstand. Seine scheinbare Helligkeit nimmt weiter leicht zu und erreicht nun 2,2mag. Sein Aufgang erfolgt am 1. um 00Uhr13MEZ, am 15. um 23Uhr23MEZ und am 30.November bereits um 22Uhr29MEZ. Am 3.November ergiebt sich ein netter Himmelsanblick, gegen Mitternacht gesellt sich der abnehmende Halbmond zu Jupiter und Regulus im Sternbild Löwe. Am 15. steht Mars in einem nördlichen Abstand von 1,2° bei Jupiter, am 30. zieht der abnehmende Halbmond am Morgenhimmel an Jupiter vorbei und bildet zusammen mit Mars und Regulus ein Viergestirn.
SATURN, rückläufig im Sternbild Walfisch, zieht sich vom Morgenhimmel zurück. Der Ringplanet geht am 1. um 04Uhr26MEZ, am 15. um 03Uhr27MEZ und am 30.November schon um 02Uhr25MEZ unter und seine scheinbare Helligkeit sinkt leicht um 0,1mag auf 0,6mag ab. Am 20.November erhält Saturn Besuch vom zunehmenden Mond.
URANUS, weiter rückläufig im Sternbild Stier, kommt in der Nacht vom 25.auf den 26.November um Mitternacht (Abstand 2906 Millionen Kilometer zur Sonne) in Opposition zur Sonne, sein Abstand zur Erde beträgt dabei 2759 Millionen Kilometer wobei das Licht für diese Strecke 2 Stunden und 33 Minuten benötigt. Am 1. geht der grünliche 5,6mag helle Uranus um 17Uhr54MEZ, am Oppositionstag bereits um 16Uhr13MEZ auf. Im Teleskop sind keinerlei Einzelheiten auf dem 3,8" winzigen Scheibchen des fernen Planeten zu erkennen.
NEPTUN wandert immer langsamer werdend durch das Sternbild Fische und kommt Ende November fast gänzlich zum Stillstand. Die immer früher einsetzende Dunkelheit kommt der Beobachtung von Neptun am frühen Abend entgegen. Der bläuliche Planet kann in der ersten Nachthälfte aufgesucht werden, am 1.geht er um 03Uhr49MEZ und am 30.November bereits um01Uhr53 unter. Seine scheinbare Helligkeit nimmt leicht auf 7,9mag ab. Im Teleskop sind keinerlei Einzelheiten auf dem 2,4" winzigen Scheibchen des bläulichen Planeten zu erkennen.
☄ Was gibt es zu
Beobachten?
Eine Übersicht der Besonderen Ereignisse am Himmel für die
nächsten Wochen
Info zum Führungsbetrieb
Bitte beachten Sie die Regeln für den Sternwartebesuch (hier klicken).
Alle Führungen erfordern eine vorherige Anmeldung und unterliegen einer Beschränkung der Teilnehmerzahl (max.15 Personen). Bei besonderen Ereignissen (z.B. Meteore, Beobachtung im Freigelände der Sternwarte) gilt diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie Fragen zum Verein bzw. zur Sternwarte haben richten Sie diese bitte per E-Mail an die Sternwarte oder auch per Telefon an Gerald Lasnik, Tel. 06649961838.
Falls es nicht funktioniert (soll vorkommen) bitte Email senden an:
sternwarte-edelschrott@bktv.at
Von www.Der-Mond.de
Wettervorhersage
für den Standort der Sternwarte in St.Hemma.
Zur Verfügung gestellt
vonmeteoblue
Webcam am Gegenhang zur Sternwarte: "St.Hemma-St.Hemmahof" (AKTUELL ONLINE) ⇒bergfex
Der regionale Fernsehkanal "Kanal3-Steiermark" brachte einen Kurzbericht über unsere Sternwarte in St.Hemma ⇒Link zum Beitrag
News:
- ESA verfolgt seltenen interstellaren Kometen.
- Sternhaufen offenbart seine Farben in atemberaubendem Bild der ESO mit 80 Millionen Pixeln.
- „Fast wie Science-Fiction“ – Erste 3D-Beobachtungen der Atmosphäre eines Exoplaneten enthüllen ein einzigartiges Klima.
- Ein Planet umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern.
- Astronomen zeichnen Blasen auf einer Sternoberfläche in bisher detailliertestem Video auf.
- Verfolgen Sie die am 14.April 2023 gestartete größte europäische Raumfahrtmission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter.
- ASTRONOMIE-NEWS von Spektrum.de
- James Webb Space Telescope
- ESO-Mitteilung
- Wegweisende Studie lüftet Geheimnisse der Planetenentstehung um Dutzende von Sternen.
- Hellster und am schnellsten wachsender Quasar entdeckt.
- ESO-Instrument entdeckt erdnächstes Schwarzes Loch
Ein Besucher aus dem Nichts! Astronominnen und Astronomen haben die Entdeckung eines seltenen Himmelsbesuchers bestätigt, eines Kometen von außerhalb unseres Sonnensystems. Dieses neu identifizierte interstellare Objekt mit der offiziellen Bezeichnung 3I/ATLAS ist nach dem berühmten 1I/ʻOumuamua im Jahr 2017 und 2I/Borisov im Jahr 2019 erst das dritte seiner Art, das jemals beobachtet wurde.
Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat ein eindrucksvolles Bild des Sternhaufens RCW 38 mit 80 Millionen Pixeln veröffentlicht, das vom VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste aufgenommen wurde.
Erstmals haben Astronominnen und Astronomen durch die Atmosphäre eines Planeten außerhalb des Sonnensystems geblickt und seine 3D-Struktur kartiert. Durch die Kombination aller vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) fanden sie starke Winde, die chemische Elemente wie Eisen und Titan transportieren und komplexe Wettermuster in der Atmosphäre des Planeten erzeugen. Diese Entdeckung ebnet den Weg für detaillierte Studien der chemischen Zusammensetzung und des Wetters anderer fremder Welten.
Astronom*innen haben mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen Exoplaneten entdeckt, der Barnards Stern umkreist – den unserer Sonne am nächsten gelegenen Einzelstern. Auf diesem neu entdeckten Exoplaneten, der mindestens die Hälfte der Masse der Venus hat, dauert ein Jahr etwas mehr als drei Erdentage. Die Beobachtungen des Teams deuten auch auf die Existenz von drei weiteren Exoplaneten-Kandidaten hin, die sich auf verschiedenen Bahnen um den Stern bewegen.
Zum ersten Mal haben Astronominnen und Astronomen Bilder eines Sterns, der nicht die Sonne ist, in einer so hohen Auflösung aufgenommen, dass die Bewegung von brodelndem Gas auf seiner Oberfläche zu erkennen ist. Die Bilder des Sterns R Doradus wurden im Juli und August 2023 mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), einem Teleskop, zu dessen Besitzern die Europäische Südsternwarte (ESO) gehört, aufgenommen. Auf ihnen sind riesige, heiße Gasblasen zu sehen, die 75-mal so groß sind wie die Sonne. Sie tauchen auf der Oberfläche auf und sinken schneller als erwartet wieder in das Innere des Sterns zurück.
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop das jemals ins All geschossen wurde. Es ist das nächste große Observatorium für Weltraumwissenschaften nach Hubble, das darauf ausgelegt ist, offene Fragen zum Universum zu beantworten und bahnbrechende Entdeckungen in allen Bereichen der Astronomie zu machen.
"Wie sich die Sterne in den bisher tiefsten Bildern um das supermassereiche schwarze Loch in der Milchstraße bewegen."
Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat die bisher tiefsten und schärfsten Bilder der Region um das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie aufgenommen.
Durch eine Reihe von Studien hat ein Team von Astronominnen und Astronomen neue Einblicke in den faszinierenden und komplexen Prozess der Planetenbildung gewonnen. Die beeindruckenden Bilder, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen wurden, stellen eine der größten jemals durchgeführten Durchmusterungen von planetenbildenden Scheiben dar. Die Untersuchung vereint Beobachtungen von mehr als 80 jungen Sternen, um die sich möglicherweise Planeten gebildet haben, und liefert der astronomischen Fachwelt eine Fülle von Daten und einzigartige Einblicke in die Entstehung von Planeten in verschiedenen Regionen unserer Galaxie.
Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben mit dem Very Large Telescope (VLT) einen hellen Quasar untersucht und festgestellt, dass er nicht nur der hellste seiner Art ist, sondern auch das leuchtkräftigste Objekt, das jemals beobachtet wurde.
Eine Gruppe von Astronomen und Astronominnen der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer Institute hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt.
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Aktualisiert: 31.10.2026

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